Leberkeks

Selbstgemachte Trainingsleckerli

Leberkeks  (Leckerli – Originalrezept)

400 g Leber
400 g Mehl (am besten Vollkornmehl)

2 Eier
1 Knoblauchzehe (kann auch weggelassen werden)
etwas Öl

Leber zerkleinern (mit dem Fleischwolf faschieren, den Knoblauch gleich mitfaschieren), dann alle Zutaten gut kneten, wie unten beschrieben weiter verarbeiten und im vorgeheizten Backofen bei 180° C (O+U) ca. 30 Min. backen (je nach Dicke des Teiges), oder bei 200°C ca. 20 Min. backen.

Wenn man das Rezept oben macht, dann kommt ca.  ein ganzes Blech dabei raus, den Teig ausrollen und dann nach dem Backen einfach in mundgerechte Stücke schneiden.

Wenn man weniger Mehl, bzw. Reis nimmt, dann den Teig auf das Backblech dünn aufstreichen (mit einer in Wasser getauchten Teigkarte auseinanderziehen). Nach dem Backen mit einem scharfen Messer in sehr kleine Würfel schneiden. Die Leberkeks einfrieren und portionsweise herausnehmen, da sie sich im Kühlschrank nur 2 – 3 Tage halten. Gekühlt lagern.

Diese kleine Menge Knoblauch ist für Hunde noch nicht giftig, sollte jedoch ein Hund unverträglich sein, kann man den Knoblauch natürlich auch weglassen.  (Herkunft des Rezeptes unbekannt)   

                          

Chira´s Leberkeks (ohne Getreide [Gluten])

400 g Leber
400 g – 500 g fein gemahlener Vollkornreis oder Basmatireis, normaler Reis (ersatzweise Haferkleie oder Hafermark)

2 Eier
1 Knoblauchzehe (kann auch weggelassen werden)
ca. 3 – 4 EL gutes Öl

Den Teig ausrollen, mit einem Teigradl kleine Stückchen ausradeln und backen. Je fester der Teig, desto kompakter werden die Kekse und sie bröseln nicht so stark in der Leckerlitasche.

Ich backe die Leberkeks grundsätzlich mit Reis, sie sind zwar etwas schwieriger zu verarbeiten, weil der Teig etwas zäher ist, aber dafür sind sie wesentlich besser verdaulich und die absolut besten Leckerlis für´s Training, weil ihnen kaum ein Hund widerstehen kann.

Für die Leberkeks eignen sich am besten Rinds- oder Kalbsleber. Bitte keine Schweinsleber verwenden!!

Guten Appetit!

Brigitte

 

Rohes Schweinefleisch gehört nicht ins Hundefutter

Rohes Schweinefleisch kann Hunde krankmachen. In ihm kann ein Herpesvirus stecken, der für Menschen ungefährlich ist, bei Haustieren aber die Tierseuche „Pseudowut“ (aujeszkysche Krankheit) auslösen kann.

Die Erkrankung äußert sich durch tollwutähnliche Symptome und ist nicht heilbar. Gründlich gegartes Schweinefleisch zu füttern ist hingegen eher unproblematisch für den Hund. Die Aujeszkysche Krankheit (auch Morbus Aujeszky, Pseudowut, Pseudorabies, Mad itch) ist eine durch das Aujeszky-Virus hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche. Der Erreger gehört zur Familie der Herpesviren (Herpesviridae, Genus Varicellovirus). Sein eigentlicher Wirt sind Schweine, daher SHV-1 (suid Herpesvirus Typ 1). Die Krankheit ist nach dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky benannt.

Quellen: http://www.abc-tierschutz.de, http://www.ernaehrungfuenfelemente.de